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Der Sa'dabad Palast / Teheran / IRAN

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Sa'adabad kulturhistorischer Komplex besteht aus 18 kleinen und großen Palästen der Qadschar und Pahlavi Dynastien. Es befindet sich im Tal Darband, dem nördlichsten und belebtesten Viertel in Teheran.

 

Der Komplex ist einer der größten und wichtigsten Museumskomplexe des Irans und der Welt, dessen Besuch in den Neujahrsferien angenehm sein könnte. Der älteste Palast ist der "Ahmad Shahi Palast", dessen Bau in den ersten Jahren seiner Herrschaft beendet wurde. Der neueste Palast hingegen ist "der Palast von Leila Pahlavi", der zur jüngsten Tochter von Mohammad Reza Pahlavi gehörte.

Die Saadabad-Palastanlage, Sad Abad, ist ein Gelände von etwa 110 Hektar umfassender und 18 Paläste umfriedender Gebäudekomplex im nördlichen Stadtgebiet Teherans, Iran. Südlich schließt der Tadschrisch-Platz an. Knapp 5 km östlich (Luftlinie) liegt der Niavaran-Palastkomplex. Historisch festgehalten ist, dass die Anlage ursprünglich den kadscharischen Königen als Sommerresidenz diente. In den 1920er Jahren ließ Reza Schah Pahlavi die Anlage mehrfach erweitern und nutzte sie gleichermaßen für Amts- und Wohnzwecke. Diese Tradition setzte sein Sohn Mohammad Reza Pahlavi ab den 1970er Jahren fort. Im Zuge der islamisch-iranischen Revolution wurde die Saadabad-Palastanlage musealen Zwecken zugeführt. 

 

Dieser Komplex beherbergt eine Vielzahl von wertvollen Palästen und Museen. Einige Kunstwerke aus verschiedenen Ländern werden auch im "Museum of Nations Art" im Sa'adabad Complex gezeigt. Sa'dabad Complex wurde im Jahr 1997 unter der Registriernummer von 1957 in Irans National Heritage registriert

Der größte der Paläste ist der Weiße Palast. Er verfügt, verteilt auf 54 Räume, über eine Wohnfläche von 5000 m². Der im Jahr 1936 errichtete Bau wurde 1982 zum Volksmuseum (Muze-ye Mellat) umgewandelt. Die Fassade des Palastes ist modern und schlicht gehalten. Ein breiter Treppenaufgang führt in den 1. Stock des Gebäudes. Links vor der Fassade steht ein Paar übergroßer bronzener Reitstiefel, die Überbleibsel einer überlebensgroßen Statue Reza Shahs. Weißer Marmor aus Yazd kleidet den Boden aus. Im Festsaal liegt ein 145 m² großer, fein geknüpfter Maschhad-Teppich. Wandgemälde mit mythischen Szenen aus dem Schāhnāme-Königsbuch verzieren den Kuppelbereich des Festsaals. Lüster, mobiliare Antiquitäten und weitere Gemälde beeindrucken mit ihrer Pracht. Viele Geschenke an die Königsfamilie, sie stammen aus allen Kontinenten, sind im Seitenflügel des Palastes (im Muze-ye Honar-e Melal) untergebracht.

Der ältere, bereits 1928 errichtete Grüne Palast (Kakh-e Sabz) liegt im nördlichen Geländebereich. Sein Name wird auf die grüne Marmorauskleidung zurückgeführt. Mit einem schlichten Eingangsbereich korrespondiert eine großartige, orientalische, rückwärtige Terrasse. Ein facettenreicher Spiegelsaal ist geschmückt mit einem fein geknüpften – etwa 70 m² großen – Teppich. Die Wände sind prächtig stuckverziert. Der gut erhaltene Wohnbereich ist eher familiärer Natur.

 

Reisemuseum

Das iranische Brüderpaar Omidvar als Widmungsempfänger dieses Museums, legen mit Fotos und Filmen Zeugnis über ihre 1954 gestartete zehnjährige Weltreise durch alle Kontinente ab. Aborigines, Māori, Pygmäen, Eskimos und die Paläo-Indianer und Indianer des Amazonasgebiets sind eingehend studierte und dokumentierte Motive. 

 

Weitere Museen

Das Museum der schönen Künste (Muze-ye Honarha-ye Ziba) zeigt Hofmalereien aus safawidischer und kadscharischer Zeit. Insgesamt wird ein künstlerisches Spektrum abgedeckt, das durch die Epochen vom 17. bis 20. Jahrhundert reicht. Weitere Museen beschäftigen sich mit den Themen der Miniaturmalerei und Kalligrafie. Kalligrafische Kostbarkeiten der elamischen Keilschrift und sassanidischen Pahlavi-Schrift sowie Schriften der islamischen Zeit (ab 661) sind ausgestellt. Im Museum des Kunsthandwerks sind feine Handarbeiten ausgestellt, Gegenstände des traditionellen täglichen Lebens hingegen im Volkskundlichen Museum. Das Militärmuseum mit Waffen aus achämenidischer Zeit bis in die Gegenwart, sowie ein Wasserversorgungsmuseum runden die Themenwelt ab und ergänzen den Bildungsanspruch. 

 


 

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